29 Jan 2010

Behauptung des Raums – Wege unabhängiger Ausstellungskultur in der DDR

webfoto-eigenart
Foto: Thomas Steinert, „Galerie am Körnerplatz“, Leipzig, 1983

Filmvorführung und Gespräch mit Claus Löser (Regie, Buch) und
Jakobine Motz
(Buch, Kamera, Schnitt)

Freitag, 29. Januar 2010, 20 Uhr

Der Film erzählt die Geschichte der Leipziger Galerie EIGEN ART in den 80er Jahren. Hier wurde ein wirksames Refugium geistiger Autonomie  geschaffen, in dem sich junge Kreative einen selbst bestimmten Raum des künstlerischen Austausches schufen und sich somit der vorgesehenen staatlichen Kontrolle entzogen. Er erzählt auch die Geschichte einer „anderen DDR-Kultur“ im Dialog zwischen aktueller Betrachtung und dokumentarischen Aufnahmen. Der Film verweist auf Hintergründe und Widersprüche und gräbt nach den Wurzeln, die zu ihrer Entstehung führten.

Mit Hartwig Ebersbach, Lutz Dammbeck, Else Gabriel, Jörg Herold, Johannes Jansen, Gregor-Torsten Kozik, Gerd Harry Lybke, Michael Morgner, Carsten Nicolai, Olaf Nicolai, Akos Novaky, Thomas Ranft, Jürgen Schweinebraden und Christoph Tannert.

Im Rahmen der Salonreihe Kunst & Politik laden die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und das Kunsthaus Erfurt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin ein.