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	<title>kunsthaus [projektraum] erfurt</title>
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	<description>projektraum und galerie für zeitgenössische kunst</description>
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		<title>Sommer, Frühling, Herbst und Winter</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[exhibitions]]></category>

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		<description><![CDATA[
Julia Staszak
19.05. &#8211; 30.06. 2012
Eröffnung: Freitag, 18. Mai 2012, 20 Uhr
Einführung: Dr. Silke Opitz, Kunsthistorikerin
Lange Nacht der Museen: 1. Juni 2012, 18 – 24 Uhr
Raumbilder jenseits von Repräsentation und Dekoration
Der Ausgangspunkt von Julia Staszaks künstlerischem Arbeiten war die Malerei. Sehr früh allerdings kann man in ihren scheinbar noch klassischen Tafelbildern bemerken, dass diese Malerei nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/julia-kunsthausweb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1525" title="julia-kunsthausweb" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/julia-kunsthausweb.jpg" alt="julia-kunsthausweb" width="382" height="540" /></a></p>
<h3><span style="color: #888888;">Julia Staszak</span></h3>
<p>19.05. &#8211; 30.06. 2012</p>
<p>Eröffnung: Freitag, 18. Mai 2012, 20 Uhr<br />
Einführung: Dr. Silke Opitz, Kunsthistorikerin<br />
<span id="more-1526"></span>Lange Nacht der Museen: 1. Juni 2012, 18 – 24 Uhr</p>
<p>Raumbilder jenseits von Repräsentation und Dekoration</p>
<p>Der Ausgangspunkt von Julia Staszaks künstlerischem Arbeiten war die Malerei. Sehr früh allerdings kann man in ihren scheinbar noch klassischen Tafelbildern bemerken, dass diese Malerei nicht an den Rändern der Leinwand aufhört.<br />
Ja mehr noch, man spürte, dass das Bild, vor dem man stand, nicht das eigentlich Gemeinte war. Physisch wurde das schnell unternauert, indem Julia Staszak ganze Wände, später dann auch ganze Räume gestaltete; Malerei wurde Wandmalerei, Wandmalerei Raumbild.<br />
Doch diese physisch-faktischen Erweiterungen füllten nicht etwa die Fehlstellen auf, sondern präzisierten zunehmend Staszaks analytisch-konzeptuellen Entwurf, der die Rahmenbedingungen von Kunst-Machen mit reflektierte.<br />
Staszaks Themen sind Herrschafts- oder Kräfteverhältnisse wie sie für das Betriebssystem Kunst und darüber hinaus bestimmend sind.<br />
Dabei arbeitet sie nicht textlich oder dokumentarisch, zieht sich nicht auf die Illustration bekannter Theoriediskurse aus Ästhetik, Soziologie oder Politik zurück, sondern entwirft malerische, skulpturale oder architektonische Erfahrungsräume, die mehr sind als Kommentare.<br />
Vor diesem Hintergrund des kritischen Hinterfragens von Funktion und Bedeutung des öffentlichen Präsentierens, des Zeigens setzt Julia Staszak in ihren großen Installationen Werke anderer KünstlerInnen ebenso wie ältere Werke aus der eigenen Produktion in unvordenkliche Beziehungen.<br />
So entstehen immer neue, immer hierarchiefernere Kontexte nicht zuletzt für das eigene Oeuvre, das sich in ständig neuen Versionierungen aufzulösen scheint.</p>
<p>Jörg van den Berg, Columbus Art-Foundation</p>
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		<title>FOCUS I</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[exhibitions]]></category>

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		<description><![CDATA[
aktuelle Fotografie und Videokunst
Benedikt Braun, Johannes Heinke, Ji Hyun Kwon,
Nina Röder, Robert Seidel
3.04. &#8211; 4.05.2012

Eröffnung, Freitag, 30. März 2012, 20 Uhr
Einleitung: Ulrike Pennewitz, Kulturhistorikerin, Berlin
Kann heute Fotografie und Film dem Anspruch gerecht werden, etwas völlig Neues zu zeigen? Oder ist nicht die Frage entscheidend, wie die vorhandenen Bilder unsere Welt ordnen und unsere Wahrnehmung lenken? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Focus-kunsthausweb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1523" title="Focus-kunsthausweb" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Focus-kunsthausweb.jpg" alt="Focus-kunsthausweb" width="382" height="270" /></a></p>
<p>aktuelle Fotografie und Videokunst</p>
<h3><span style="color: #888888;">Benedikt Braun, Johannes Heinke, Ji Hyun Kwon,<br />
Nina Röder, Robert Seidel</span></h3>
<p>3.04. &#8211; 4.05.2012</p>
<p><span id="more-1524"></span></p>
<p>Eröffnung, Freitag, 30. März 2012, 20 Uhr<br />
Einleitung: Ulrike Pennewitz, Kulturhistorikerin, Berlin</p>
<p>Kann heute Fotografie und Film dem Anspruch gerecht werden, etwas völlig Neues zu zeigen? Oder ist nicht die Frage entscheidend, wie die vorhandenen Bilder unsere Welt ordnen und unsere Wahrnehmung lenken? Die Menge der Bilder, die uns täglich in den Medien, der Werbung und Nachrichten angeboten werden, wächst ständig. In gleicher Weise vermehren sich Bilder, die wir selber digital erstellen und auf unseren Festplatten ablegen. Die Masse dieser Bilder macht deutlich, dass sie bestimmten Mustern folgen, die das Dargestellte einer Ordnung unterwerfen. Dieser Konstruktionscharakter bleibt meist verborgen.</p>
<p>Wie greifen Fotografen und Videokünstler vorhandene Bilder auf und rekombinieren sie? Existente Bilder werden zitiert, oder selbstreflexive Bildstrategien zeigen auf, warum eine Fotografie oder Film als „wahr“ oder „authentisch“ gilt.</p>
<p>Mit FOCUS I öffnet sich das Kunsthaus Erfurt konsequent den Neuen Medien in der Kunst. Mit Arbeiten von fünf, preisgekrönten und vielfach ausgestellten, jungen Fotografen und Videokünstlern, alle Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar, bietet die Ausstellung einen Einblick in ihr künstlerisches Spektrum.</p>
<p>BENEDIKT BRAUN arbeitet als ULTRA FREIER KÜNSTLER in Weimar. Braun sieht seine Situation als prekärer Künstler nicht als Schicksal, sondern als Paradigma. Getreu dem Motto „Lieber arm dran als Arm ab“, entstehen wie am Fließband Fotografien, Installationen, Objekte und Videos.</p>
<p>through the khimar  heißt die Fotoserie von JOHANNES HEINKE. Sie geht der Frage nach:<br />
„Wie fühlt es sich an, sich mit durchsichtigem Stoff vor den Augen durch eine Stadt zu bewegen?“ Die Fotos entstanden 2011 in Damaskus, wo die Frauen vollständig verschleiert waren und selbst die Augen vom schwarzen Niqab verhüllt wurden. In einer Atmosphäre der politischen Anspannung  spürte Johannes Heinkes unbehelligt, mit seiner unter einem Umhang versteckten Kamera, durch den Stoff desselben, dem Gefühl und der Wahrnehmung  der Frauen nach.</p>
<p>Die Fotoreihe the guilty der Südkoreanerin  JI HYUN KWON verhandelt das menschliche Thema Schuld. Sie zeigt in ihren frontalen Porträts Personen aus ihrem Umfeld verschiedener Länder, die sich gezeichnet fühlen. Im wahren Sinn dieses Wortes, tragen sie in Form von Schriftzeichen des jeweiligen Landes Wörter auf ihrem Gesicht geschrieben. Dabei handelt es sich um persönliche Dinge, derer sie sich schuldig fühlen.</p>
<p>NINA RÖDERs Bildkonzept der Fotoserie  Determination is the friend, not the foe greift den Körper-Raumentwurf von Oskar Schlemmer auf, welches eine Verbindung von Darstellungsaspekten des Theaters und der Fotografie herstellt. Dafür hat sie  kammerspielartig, ausschließlich in einem Kubus als zu inszenierenden Bildraum gearbeitet.</p>
<p>Dass abstrakt nicht einfach heißt, ergründet der in Jena lebende ROBERT SEIDEL. Grundlage seiner Arbeiten sind informelle Handzeichnungen, die der Künstler in den Computer einspeist und unter Zuhilfenahme von verschiedensten Programmen das Ausgangselement verfremdet und zu einem filmischen Fluss ohne erkennbare Narration kombiniert. Seidels Werke verharren nicht in der Kargheit der Handzeichnung, sondern explodieren in einer überquellenden, rauschhaften Opulenz aus Farben und Formen.</p>
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		<title>Young Erfurt Artists #3</title>
		<link>http://www.kunsthaus-erfurt.de/exhibitions/young-erfurt-artists-3/</link>
		<comments>http://www.kunsthaus-erfurt.de/exhibitions/young-erfurt-artists-3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[exhibitions]]></category>

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		<description><![CDATA[
Veit Gossler, Fuzzgun, Bine Hausner, Sebastian Herold/
Robert Müller, Philipp Hort, Henriette Kriese, Maxim Levinstein, Paul Ruben Mundthal, Rosmarie Weinlich
10. 02. &#8211; 16.03.2012

Eröffnung: 10. Februar 2012, 20 Uhr
Grußwort: Tobias J. Knoblich, Kulturdirektor der Stadt Erfurt
Musik: Robert Fränzel
Finissage, Freitag, 16. März 2012, 20 Uhr
ON GUITAR AND MICROPHONE: Maxim Levinstein !!!!!!!!!!!!
ON THE WHEELS OF STEEL: Guybrush Treepwood !!!!!!!!!!!!!!
ON [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA-Kunsthauswebsite.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-1508" title="YEA-Kunsthauswebsite" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA-Kunsthauswebsite.gif" alt="YEA-Kunsthauswebsite" width="382" height="169" /></a></p>
<h3><span style="color: #888888;">Veit Gossler, Fuzzgun, Bine Hausner, Sebastian Herold/<br />
Robert Müller, Philipp Hort, Henriette Kriese, Maxim Levinstein, Paul Ruben Mundthal, Rosmarie Weinlich</span></h3>
<p>10. 02. &#8211; 16.03.2012</p>
<p><span id="more-1509"></span></p>
<p>Eröffnung: 10. Februar 2012, 20 Uhr<br />
Grußwort: Tobias J. Knoblich, Kulturdirektor der Stadt Erfurt<br />
Musik: Robert Fränzel</p>
<p>Finissage, Freitag, 16. März 2012, 20 Uhr<br />
ON GUITAR AND MICROPHONE: Maxim Levinstein !!!!!!!!!!!!<br />
ON THE WHEELS OF STEEL: Guybrush Treepwood !!!!!!!!!!!!!!<br />
ON THE BAR: Mio &amp; More Limping Man !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<br />
ON THE DOOR: Scham !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!</p>
<p>YEA, YEA, YEA!</p>
<p>Nein, hier ist nicht in falscher Schreibweise die New Yorker Band gemeint, sondern die dritte Ausgabe der Ausstellung Young Erfurt Artists im Kunsthaus Erfurt.</p>
<p>Die Galerie, einer der wichtigsten Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst in Erfurt, ermöglichte in den letzten Jahren neu aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern ihre Arbeiten einem größeren Publikum zu präsentieren. Sei es bei Kunstlawine I, II und below the line im Alten Innenministerium, in der Kaserne auf dem Petersberg, im LUXUS in der Johannesstraße oder in den Galerieräumen in der Michaelisstraße und auf internationalen Kunstmessen. Und so kann man inzwischen einige dieser Künstler, die nicht zum Stamm der Galerie gehören, auch bei anderen Galerien wieder entdecken.</p>
<p>Ab den 10. Februar ist es wieder Zeit für YEA. Mit einem zwinkernden Auge bezieht sich YEA auf die Young British Artists, eine 1988 entstandene britische Künstlerbewegung junger Kunststudenten, deren bekanntester Vertreter zweifelsohne Damien Hirst ist.</p>
<p>Zu YEA #3 zeigen zehn junge Künstlerinnen und Künstler aus Erfurt, zumeist Absolventen oder Studenten der Bauhaus-Universität Weimar, ihre aktuellen Arbeiten. Mit dabei Sebastian Herold, der für VERDECKT den Sonderpreis beim<br />
Vattenfall Fotopreis 2010 für sich erringen konnte. Dieser höchstdotierte Fotopreis für junge Fotografie in Deutschland wird in Kooperation mit C/O Berlin, einer der angesehensten Institutionen für Fotografie, einmal im Jahr verliehen.</p>
<p>Rosmarie Weinlich, Preisträgerin des Grafe Kreativpreis 2011 und des  1. Deutschen Installationskunstpreises 2011 für Habitat &#8211; Eine melancholische Erinnerung an die Vergänglichkeit. Nachdem von der Galerie| Kunsthaus Erfurt anlässlich der Ausstellung „Hausbesetzung“ im Angermuseum Erfurt eine Auswahl ihrer Arbeit präsentiert wurde und auch in Weimar, Gdańsk und der Kunstmesse PREVIEW BERLIN kleine Ausführungen zu sehen waren, bespielt sie im Kunsthaus Erfurt einen kompletten Raum, der ihre Arbeit in einem größeren Umfang optimal zur Geltung bringt.</p>
<p>Maxim Levinstein, geboren in Odessa, ist den meisten bekannt als Liedermacher &#8211; solo oder zusammen mit Chapeau Claque. Die wenigsten aber kennen seine jetzt gezeigten Filme und Collagen. 2003 kam Maxim mit seiner Familie nach Deutschland und ließ sich in Erfurt nieder. Seit dieser Zeit schreibt Maxim Gedichte, Erzählungen und Lieder in Deutsch, Englisch sowie seiner Mutter-sprache. Seine musikalische Verknüpfung, vereint eine Vielfalt an Emotionen und Gefühlen, deren Zweck ein lyrisches, dennoch schöpferisches Dasein ist. Seine Songs erzählen Geschichten, so einfach wie klar, phantasiereich mit Tiefgang und jedem Fühlenden zugänglich.</p>
<p>Fuzzgun gehört zum Umkreis von eine Welt aus Hack, einer Gruppe von Künstlern und Musikern aus Erfurt, die in den letzten Jahren mit spektakulären Konzerten und Ausstellungen von Berlin über Wroclaw bis Zürich auf sich aufmerksam machte. Fuzzguns Siebdruckplakate besitzen Kultcharakter und lassen jedes Sammlerherz höher schlagen</p>
<p>YEA ist eine 2010 gestartete und jährlich fortgesetzte Ausstellungsreihe, die ihren Fokus auf die neue Künstlergeneration der Stadt richtet. Mit Christoph Blankenburg, Sebastian Brandt, Patricia Detmering, Samantha Font-Sala, Martin Fuhs, Margarita Göbel, Greatmade, Juliane Kowalke, Lorenz Lindner, Susann Nürnberger, MichaL.schmidt, Ulrike Schneider, SURF, Martin Wühler und Tristan Vostry waren 2010 und 2011 siebzehn junge Künstlerinnen und Künstler vertreten, deren Arbeiten die Bandbreite von Narrativer Malerei, Fotografie, Plastik, Animationsfilm, Collage, Komposition, Installation bis hin zu Videoarbeiten umfassen. Ziel von YEA ist eine Vernetzung der Kreativen der Stadt und die Herausbildung einer jungen, aktiven Kunstszene.</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/yea-3-WebPlakat.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1516" title="yea-3-WebPlakat" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/yea-3-WebPlakat.jpg" alt="yea-3-WebPlakat" width="500" height="700" /></a><br />
Fuzzgun, Siebdruckplakat, Young Erfurt Artists #3</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_fuzzgun.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1518" title="YEA_3_fuzzgun" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_fuzzgun.jpg" alt="YEA_3_fuzzgun" width="500" height="340" /></a></p>
<p>Young Erfurt Artists #3<br />
Ausstellungsansicht: Fuzzgun, Veit Gossler<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2012<br />
Foto: Paul Ruben Mundthal</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_sebastian.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1519" title="YEA_3_sebastian" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_sebastian.jpg" alt="YEA_3_sebastian" width="500" height="318" /></a></p>
<p>Young Erfurt Artists #3<br />
Sebastian Herold/ Robert Müller, <em>Entdeckt I-V</em>, Digital Print auf MDF<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2012<br />
Foto: Paul Ruben Mundthal</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_rosmarie.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1520" title="YEA_3_rosmarie" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_rosmarie.jpg" alt="YEA_3_rosmarie" width="500" height="335" /></a></p>
<p>Young Erfurt Artists #3<br />
Rosmarie Weinlich, <em>Habitat</em>, Installation (Detail)<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2012</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_Philipp-Hort.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1521" title="YEA_3_Philipp-Hort" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/YEA_3_Philipp-Hort.jpg" alt="YEA_3_Philipp-Hort" width="500" height="360" /></a></p>
<p>Young Erfurt Artists #3<br />
Philipp Hort, <em>Umgeben von Stille</em>, Wandinstallation, C-Prints<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2012<br />
Foto: Paul Ruben Mundthal</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Paul-Ruben.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1522" title="Paul-Ruben" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Paul-Ruben.jpg" alt="Paul-Ruben" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Young Erfurt Artists #3<br />
Paul Ruben Mundthal, <em>Die Lichtung 1-3</em>, Lightjet auf Kodak Pro Endura<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2012</p>
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		<title>„Deutschland schafft es ab“ – Buchsammelaktion</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[talks]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Deutschland schafft es ab“ – Buchsammelaktion
Mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Exemplaren ist Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin das erfolgreichste politische Sachbuch eines deutschen Autors der Nachkriegszeit. Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst initiiert der tschechische Künstler Martin Zet jetzt die Kampagne „Deutschland schafft es ab“. Er ruft dazu auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Sarazzin_Donwload_A4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1506" title="Sarazzin_Donwload_A4" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Sarazzin_Donwload_A4.jpg" alt="Sarazzin_Donwload_A4" width="382" height="541" /></a></p>
<p><span id="more-1507"></span>„Deutschland schafft es ab“ – Buchsammelaktion</p>
<p>Mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Exemplaren ist Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin das erfolgreichste politische Sachbuch eines deutschen Autors der Nachkriegszeit. Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst initiiert der tschechische Künstler Martin Zet jetzt die Kampagne „Deutschland schafft es ab“. Er ruft dazu auf, möglichst viele Exemplare des Buches zu sammeln und sich seiner so zu entledigen. „Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat. Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land. Ich schlage vor, das Buch als aktives Werkzeug zu benutzen, welches den Menschen ermöglicht, ihre eigene Position zu bekunden.”, erklärt Martin Zet. Der Künstler ruft dazu auf, mindestens 60.000 Exemplare zu sammeln, was weniger als 5 Prozent der kompletten Auflage entspricht. Die Bücher werden in einer Installation in der 7. Berlin Biennale gezeigt; nach Ende der Ausstellung werden sie für einen guten Zweck recycelt.</p>
<p>Bitte geben Sie Ihr Exemplar an einem der teilnehmenden Abgabepunkte ab oder schicken Sie es uns per Post und lassen Sie es Teil der Installation werden!</p>
<p>Den ersten Abgabepunkt in Berlin gibt es ab dem 12. Januar 2012 in den KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin-Mitte (zugänglich täglich von 10 bis 20 Uhr).</p>
<p>Weitere Abgabepunkte in Berlin sind:</p>
<p>- Berlinische Galerie | Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur | Alte Jakobstraße 124–128 | Kreuzberg<br />
- Alte Möbelfabrik | Karlstraße 12 | Köpenick<br />
- Buchhandlung Pro qm | Almstadtstraße 48–50 | Mitte<br />
- C/O Berlin | Postfuhramt | Oranienburger Straße 35/36 | Mitte<br />
- DOCK 11 | Kastanienallee 79 | Prenzlauer Berg<br />
- F&amp;F-Reisen – im Havemann-Center | Flämingstraße 122 | Marzahn-Hellersdorf<br />
- GRIPS Theater | Altonaer Straße 22 | Mitte<br />
- Hebbel am Ufer – HAU 2 | Hallesches Ufer 32 | Kreuzberg<br />
- Kosmetiksalon Babette | Karl-Marx-Allee 36 | Mitte<br />
- Kunstraum Kreuzberg / Bethanien | Mariannenplatz 2 | Kreuzberg<br />
- Kulturnetzwerk Neukölln e.V. | Karl-Marx-Straße 131 | Neukölln<br />
- Schlossplatztheater | Alt-Köpenick 31 | Köpenick<br />
- Theater an der Parkaue | Parkaue 29 | Lichtenberg</p>
<p>Abgabepunkte deutschlandweit:</p>
<p>- dieschönestadt | Am Steintor 19 | 06112 Halle an der Saale<br />
- Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig | Karl-Tauchnitz-Straße 9–11 | 04107 Leipzig<br />
- Hartware MedienKunstVerein (HMKV) | im Dortmunder U | Leonie-Reygers-Terrasse | 44137 Dortmund<br />
- Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus | Königsplatz / U-Bahn-Zwischengeschoss | 80333 München<br />
- KUNSTHAUS ERFURT | Michaelisstraße 34 | 99084 Erfurt<br />
- Kunstverein in Hamburg | Klosterwall 23 | 20095 Hamburg<br />
- Kunstverein Leipzig | Kolonnadenstr. 6 | 04109 Leipzig</p>
<p>Schließen Sie sich unserer Aktion an und richten auch Sie einen Abgabepunkt ein!</p>
<p>Bitte verbreiten Sie diese Information zusätzlich über die Ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle</p>
<p><a href="http://www.berlinbiennale.de/blog/news/%E2%80%9Edeutschland-schafft-es-ab%E2%80%9C-%E2%80%93-buchsammelaktion-17483">http://www.berlinbiennale.de/blog/news/%E2%80%9Edeutschland-schafft-es-ab%E2%80%9C-%E2%80%93-buchsammelaktion-17483</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Debatte:</strong></span></p>
<p><strong>Wer schafft sie ab? – die Freiheit des Denkens?</strong></p>
<p>Zur Debatte um die Aktion „Deutschland schafft es ab“ von Martin Zet im Rahmen der 7. Berlin Biennale 2012<br />
Stellungnahme von Katharina Kaiser, Freie Kuratorin, bis 2011 Leiterin des Haus am Kleistpark Berlin</p>
<p>Die  erregte öffentliche Diskussion ist noch nicht wirklich da angekommen,  wo die Kunstaktion von Martin Zet beginnt: Sie ist mit der Wucht eines  Satzes gestartet und damit komplexe, interventionistische Sprach-Kunst!</p>
<p>Natürlich  habe ich selbst, wie offensichtlich viele andere, bei dem Titel der  Aktion spontan assoziiert: Hoffentlich zerstört der Künstler die Bücher  nicht. Der zweite Gedanke war: Warum unterstelle ich eigentlich spontan  einem tschechischen Künstler, dass er Bücher zerstören oder gar  verbrennen will? Hat er das gesagt?</p>
<p>Nein &#8211; hat er nicht.</p>
<p>Was  passiert da in meinem Kopf, was in den Köpfen von Kuratoren/innen,  Institutsleiter/innen und Kunstvereinsverantwortlichen, die jetzt eilig  die zugesagte Unterstützung dieses Projekts bereits im Vorfeld  öffentlich aufkündigen und sich entrüsten? Ebenso wie in Zeitungen und  Kultursendungen schon ein Skandal ausgerufen wird?</p>
<p>Noch einmal auf Anfang:</p>
<p>Was wäre geschehen, wenn der Künstler sein Projekt „Z u r ü c k g e b e n“  genannt hätte? Was hätten wir da assoziiert?</p>
<p>Vielleicht  schickt er ja Tilo Sarrazin jeden Tag 5 Buchpakete und der muß immer  zur Post und seine „gewichtigen“ sozialdarwinistischen Thesen wieder  nach hause tragen&#8230; Oder der Künstler baut einen großen Kegel aus  Büchern vor der SPD Zentrale auf, damit die Genossen die rassistischen  Thesen wirklich mal lesen und noch mal prüfen, ob einer, der so denkt in  ihrer Partei bleiben sollte.</p>
<p>Nun hat der Künstler aber sein Werk „Deutschland schafft <em>es</em> ab“ genannt.</p>
<p>D.h. er hat Sarrazins Herrschafts-Sprache nur minimal variiert – und schon assozieren wir (zu Recht) Barbarisches.</p>
<p>Aber  der nun einsetzende Diskurs fragt nicht: Wie barbarisch ist Sarrazins  Sprache bereits im Titel? Und wie barbarisch ist der Inhalt?</p>
<p>Er  fragt auch nicht: Warum benutzt der Künstler Sarrazins eigene Sprache  als Mittel der Provokation? Oder anders ausgedrückt: Funktioniert hier  die &#8211; bekannte &#8211; künstlerische Strategie einer „Kritik durch  Affirmation“?</p>
<p>Diese Fragen werden nicht gestellt. Keiner empört  sich über Sarrazins Sprache. Die Erregung, der vermutete Skandal,  bezieht sich ausschließlich auf den Künstler als potentiell Handelnden.  Dem Künstler werden die Gedanken und Assoziationen im Kopf der Leser und  Hörer seines Titels als &#8211; um es bewußt juristisch auszudrücken &#8211;  „beabsichtigter Vorsatz “ unterstellt, damit man „Maßnahmen ergreifen“  kann, zumindest die Rücknahme ursprünglich zugesagter Unterstützung.</p>
<p>Die  allein durch den Titel erzeugten eigenen Assoziationen und die anderer  Menschen sollen schon im Vorfeld der eigentlichen Kunstaktion verhindert  werden. Das ist in der Konsequenz die Einschränkung der Freiheit des  Denkens und der freien Assoziation, die Einschränkung der Freiheit der  Kunst und in der Folge die Einschränkung der Freiheit der Handlung des  individuellen Künstlers. Und das just durch jene, die doch gerade die  Freiheit der Andersdenkenden (hier die von Sarrazin) zu schützen  vorgeben.</p>
<p>Wie erklärt sich diese öffentliche Erregung über eine von einem Künstler provozierte freie Assoziation?</p>
<p>Die Antwort ist in dem Satz, dem Anlass der Erregung, selbst angelegt:</p>
<p>„Deutschland  schafft ES ab“. Was wäre dieses ES? In der Kombination mit  „Deutschland“ als Subjekt des Satzes wäre ES das kollektiv Unbewußte,  das da abgeschafft werden soll, nicht ein konkretes Buch. Aber so wenig  man demokratisches Denken verordnen kann, kann man natürlich auch  rassistisches und alles Fremde ausschließende Denken abschaffen. Das  letztere aber steckt bereits in dem imperialen Gestus mit dem  Deutschland als Subjekt gebraucht wird und mit dem der Satz sofort einen  nationalistischen Ton bekommt. Mit diesem Sprachgestus arbeitet z.B.  gezielt auch die Partei, die sich „Pro Deutschland“ nennt und die,  nachdem sie seinerzeit Sarrazins Thesen begrüßt und verbreitet hat, nun  nicht zufällig (neben der NPD) als eine der ersten Kritiker auf ihrer  Website ausführlich über das Kunstprojekt von Martin Zet berichtet hat.  Sie geht so weit, ein entstelltes Zitat des Künstlers über ein Foto von  Goebbels zu montieren.</p>
<p>(<a href="http://www.pro-berlin.net/?p=4078" target="_blank">http://www.pro-berlin.net/?p=4078</a>)</p>
<p>Bleibt noch die Frage:</p>
<p>Darf  man Bücher recyceln, wie es der Künstler nach den ersten Reaktionen  angedeutet hat? Auch wenn sich diese Frage in der digitalen Welt noch  einmal ganz anders stellt, bleiben wir in diesem Kontext bei der  analogen: Was ist z.B. mit den Büchern, die massenhaft am Ende der  DDR-Zeit in den Mülltonnen landeten (darunter viele internationale  Klassiker oder Poesie)? Was ist mit der Praxis der öffentlichen  Bibliotheken, die &#8211; angefangen mit den Nazi-Büchern in der unmittelbaren  Nachkriegszeit &#8211; alle „nicht mehr zeitgemäßen“ Bücher ohne großes  Aufheben entsorgen? Wo landen die alten Schulbücher? Wo bleiben Deine  eigenen Bücher, wenn Du nicht mehr bist und keiner mehr Bücherkisten  schleppen will? Oder werden Bücher zum „Fetisch, wichtiger als das, was  in dem Buch steht“, wie der Künstler in einem Interview fragt? (<a href="http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_19_01/die_sarrazin_installation.html" target="_blank">http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_19_01/die_sarrazin_installation.html</a>)</p>
<p>Ein komplexer Diskurs, angeregt durch ein konzeptuelles Kunstprojekt, ist entstanden.</p>
<p>Sagt  mein Gesprächspartner: Du unterstellst, dass der Künstler so komplex  denkt, tut er vielleicht gar nicht. Sage ich: Du unterstellst, dass der  Künstler im Sinne Deiner Assoziation barbarisch denkt, tut er gar nicht.  Aber ein Projekt, das solche Diskurse anregt, kann schon jetzt als  gelungen gelten, unabhängig davon, ob der Künstler das so voraus-gedacht  hat oder nicht. Kunst entsteht immer auch im Kopf der  Betrachter/Leser-innen.</p>
<p>Noch ehe also Martin Zet aus den  vielleicht am Ende 100 oder 600 Büchern, die er von den 1,3 Millionen  verkauften Exemplaren zurückbekommt, im April in den KunstWerken eine  Installation realisiert hat, fragen wir uns: Wieviele gebundene Bücher  verbleiben in mehr als einer Million Haushalten und werden an die  nächste Generation weiter vererbt? Wieviele Tausend werden mit der neuen  Taschenbuchausgabe noch hinzu kommen? Wieviel Hundert landen in der  Mülltonne aus Gleichgültigkeit oder weil Menschen dieses in Teilen offen  rassistische Buch nicht im eigenen Bücherregal „bewahren“ wollen. Und  wieviele Exemplare werden mit dem anderen Müll dann zwangsläufig in den  Deponien verbrannt oder recycelt?</p>
<p>Wenn nun die bewußt  zurückgebrachten Bücher im Rahmen der 7. Berlin Biennale in irgendeiner  Form von Martin Zet gestapelt werden und hoffentlich gleichzeitig all  die Artikel, Stellungnahmen, Mails, Pamphlete (auch Drohungen von  Neo-Nazis und „staatsbürgerliche“ Kommentare von „Pro Deutschland“ und  NPD) zu lesen sein werden, stellt dieses Kunstwerk darüber hinaus auch  noch die Frage:</p>
<p>Wieviele deutsche Kulturinstitutionen und Kunstvereine haben in diesem konkreten Fall die Freiheit der Kunst unterstützt?</p>
<p>Wer schafft sie ab? Die Freiheit des Denkens und freien Assozierens? In Deutschland und anderswo?</p>
<p><strong>Warum der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien nach wie vor als Sammelstelle für die Aktion „Deutschland schafft es ab“ von Martin Zet im Rahmen der siebten Berlin Biennale fungiert.</strong></p>
<p>Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien hatte sich vor Beginn der Aktion auf Anfrage des künstlerischen Büros der Berlin Biennale bereit erklärt, in seinen Räumen abgegebene Bücher einzusammeln und anschließend der Berlin Biennale zu übergeben. Wir haben unmittelbar nachdem wir den Aufruf veröffentlicht haben und die Presse unsere Institution als Ort publik gemacht hat sowohl stark ablehnende wie auch begeisterte und befürwortende Reaktionen erhalten. Auch nach diesen und den in der Öffentlichkeit entstandenen starken und polarisierenden Kritiken und Protesten wird der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien nach wie vor als Sammelpunkt dienen.</p>
<p>In kritischer Solidarität mit der Berlin Biennale möchte der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien dazu beitragen, dass die angestoßenen Debatten und die auch bei kommenden Aktionen der 7. Berlin Biennale zu erwartenden Diskussionen aktiv und produktiv weitergeführt werden.</p>
<p>Der durch die Auswahlkommission und den Beirat der Berlin Biennale ausgewählte und bestätigte Kurator Artur Zmijewski hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst mit der Realität interagieren zu lassen. Er fragt nach den manipulativen Fähigkeiten von Künstlern und nach einer Kunst, die, statt eine Stellvertreterrolle einzunehmen, direkt und wirkungsvoll eingreift, um die gegebene Realität performativ zu verändern. (Vgl. Interview mit Artur Zmijewski von Joanna Warsza auf der Internetseite der Berlin Biennale)</p>
<p>Mit seiner radikalen und provokativen Institutionskritik wird Artur Zmijewski Arbeitsweisen und gewohnte Strategien in Frage stellen und damit nicht nur Publikum, sondern auch die Legitimationsstrukturen von Institutionen und Kultureinrichtungen durcheinander bringen. Die von ihm eingeladenen Projekte und Aktionen werden Fragen aufwerfen: was darf Kunst, wo sind die Grenzen von Kunstaktionen, wo wird der „gute Geschmack“ verletzt, was ist überhaupt noch Kunst, was dürfen Institutionen zulassen und mittragen&#8230; Dies sind Fragen, die diese konzeptionelle und praktische Ausweitung des Kunstbegriffs mit sich tragen. In einer solchen provokativen Zuspitzung, wie sie Artur Zmijewski vorantreibt, sind sie selten zugelassen worden.</p>
<p>Dass diese Fragen und somit die Kunst selbst verhandelt werden, ist uns wichtig. Der nun beginnende Aushandlungsprozess um die Aktion von Martin Zet ist ein Bestandteil der Diskussion. Diese Diskussion muss offen geführt werden – einer dieser öffentlichen Orte ist der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.<br />
Auch wenn wir viele der Bedenken, die gegen den Aufruf von Martin Zet geäußert worden sind, verstehen, können wir die Heftigkeit der Kritik und der Polemik gegen ihn nicht nachvollziehen.<br />
Martin Zet ruft nicht zur Bücherverbrennung auf! Dass seine Aktion aber solche Assoziationen provoziert und damit nahezu reflexartige Reaktionen offen legt, ist sicherlich intendiert. Faktisch will er lediglich aus den eingesammelten Büchern eine Installation in Partizipation mit den Besuchern der Berlin Biennale entstehen lassen. Er selbst und viele Künstler haben in der Vergangenheit Installationen mit Büchern produziert und ausgestellt.<br />
Die Besonderheit seines Projektes liegt in der Wahl des Buches von Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ und der dieser Aktion innewohnenden Evozierung der potentiellen Entledigung seines Gedankenguts.</p>
<p>Martin Zet legt hier die widersprüchliche und hysterische Hilflosigkeit offen, mit der auf die zutiefst rassistischen Äußerungen und Thesen von Thilo Sarrazin oder z.B. auf die Existenz und Taten der sog. „Zwickauer Terrorzelle“ reagiert wurde: Leider wird Deutschland immer wieder von seiner rassistischen und rechtsextremen Vergangenheit eingeholt und kann sich dieser Geschichte eben nicht einfach „entledigen“. Dass dieser Rassismus einen ganzen realen Raum in der Berlin Biennale füllen könnte und immer wieder den gesellschaftlichen Raum füllt und prägt, dies macht die Aktion von Martin Zet bereits jetzt sichtbar.  Dass wir immer noch reflexartig und nahezu panikartig reagieren, wenn mit den Attributen „Bücher“, „Recyceln“ und „Sammeln“ gehandelt wird, zeigen die nun erfolgten Reaktionen und Kritiken.</p>
<p>In der Berichterstattung und in den Reaktionen auf Martin Zet wird eine Virulenz sichtbar, die wir aber nach wie vor in dieser Eindeutigkeit vermissen, wenn es darum geht, Thilo Sarrazins Thesen und andere rassistische Vorgänge in Deutschland zu benennen und als solche abzulehnen.<br />
Wir werden daher weiter als Sammelstelle fungieren. Wir sind gespannt, wie viele Exemplare wir tatsächlich erhalten werden. Eine Woche nach Beginn der Aktion – und trotz höchster medialer Präsenz – haben wir nur ein Exemplar erhalten. Vielleicht ist dies der offenbarste Beleg dafür, dass diese Aktion in ihrer Praxis nicht funktioniert und Kunst sich in einem Dilemma befindet, wenn sie mit der Realität interagieren will&#8230;</p>
<p>Gleichzeitig zeigen uns die nun entstandenen und noch zu führenden Debatten, dass es aber wichtig ist, diese Diskussionen zu ermöglichen und voran zu bringen&#8230; und dass Kunstaktionen zumindest einen gesellschaftlichen Raum füllen und öffnen, der Hilflosigkeit, Widersprüche, Hysterie und Virulenz offenbart&#8230; Nicht zuletzt müssen nun der Kurator und die MitkuratorInnen der 7. Berlin Biennale diese Diskussionen aktiv führen, vorantreiben und weiter qualifizieren. Wir sind dabei!</p>
<p>Berlin, den 17.01.2012<br />
Stéphane Bauer, Leiter des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien</p>
<p><strong>Reflex der deutschen Leitkultur?</strong></p>
<p>Uwe Rada</p>
<p>Thilo Sarrazin hat seinen Erfolg inszeniert. Ein Vorabdruck im Spiegel und in der Bild-Zeitung war der Startschuss für sein neues Leben als ehrbarer &#8220;Das wird man doch mal sagen dürfen&#8221;-Rassist. Hinzu kamen die Gesetze der Aufmerksamkeitsökonomie: In Zehntausenden von Eichenwandschränken steht sein Bestseller neben dem Familienporzellan &#8211; ungelesen. Ein Buch als Must-have: Die PR-Maschine läuft wie geschmiert.</p>
<p>Keine Bücherverbrennung</p>
<p>Dem gegenüber setzen der tschechische Künstler Martin Zet und die Berlin-Biennale nun die PR-Maschine einer Kunstaktion. 60.000 Exemplare des Sarrazin-Buchs &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; wollen sie sammeln und damit vom Markt nehmen. Man kann das naiv finden, eine billige Provokation oder aber ein postmodernes Spiel mit den Regeln des Marktes und seiner Währung Aufmerksamkeit.</p>
<p>Was es aber bestimmt nicht ist, ist ein Spiel mit den Zutaten der Bücherverbrennung. Dennoch sind die Vorwürfe interessant. Schon zum zweiten Mal treffen Künstler aus Osteuropa auf die politisch korrekte &#8220;Reflexkultur&#8221; in Deutschland.</p>
<p>Zuerst hat es Artur Zmijewski mit seinem umstrittenen Video getroffen. Der Gropiusbau reagierte mit Zensur. Nun sind Martin Zet und die Berlin Biennale an der Reihe. Was steckt dahinter? Die Erwartung, dass sich Künstler in Deutschland der politischen Leitkultur anpassen? Sarrazin ließe grüßen.</p>
<p>Der Hinweis des Hauses der Kulturen der Welt auf eine &#8220;konzeptionellen Klärung&#8221; betrifft also nicht nur die Berlin-Biennale.</p>
<p>Taz, 16.01.2012</p>
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		<title>Die Neue Welt der Sauna &#8211; Katalog</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[catalogs]]></category>

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		<description><![CDATA[
Katalog: Die Neue Welt der Sauna, Alexander Markus Lembke
Hrsg.: Galerie &#124; Kunsthaus Erfurt
Format: 21 x 14,8 cm
Seiten: 112 mit 75 farbigen Abbildungen
Cover: Hardcover, gebunden, Schutzumschlag
Sprachen: Deutsch &#124; English &#124; Finnisch
ISBN: 978-3-938964-05-7
Preis: 19,50 Euro
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/katalog-lembke.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1496" title="katalog-lembke" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/katalog-lembke.jpg" alt="katalog-lembke" width="382" height="273" /></a></p>
<p>Katalog: Die Neue Welt der Sauna, Alexander Markus Lembke</p>
<p><span id="more-1497"></span>Hrsg.: Galerie | Kunsthaus Erfurt<br />
Format: 21 x 14,8 cm<br />
Seiten: 112 mit 75 farbigen Abbildungen<br />
Cover: Hardcover, gebunden, Schutzumschlag<br />
Sprachen: Deutsch | English | Finnisch<br />
ISBN: 978-3-938964-05-7<br />
Preis: 19,50 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Neue Welt der Sauna</title>
		<link>http://www.kunsthaus-erfurt.de/exhibitions/1495/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 21:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[exhibitions]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alexander Markus Lembke
6. 12.2011 – 20.01.2012
Eröffnung: 2. Dezember 2011, 20 Uhr
Einführung: Mikko Fritze, Leiter des Goethe-Instituts Finnland,
Live per Skype aus der Sauna
Video von der Einführung
Felix Sattler, 2. Vorsitzender der Bauhaus Saunasociety
Live Sauna + Katalogpräsentation
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. DIE NEUE WELT DER SAUNA, Alexander Markus Lembke
Hrsg.: Galerie &#124; Kunsthaus Erfurt, 112 Seiten, 75 farbige Abbildungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Sauna-kunsthausweb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1494" title="Sauna-kunsthausweb" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Sauna-kunsthausweb.jpg" alt="Sauna-kunsthausweb" width="382" height="270" /></a></h3>
<h3><span style="color: #888888;">Alexander Markus Lembke</span></h3>
<p>6. 12.2011 – 20.01.2012</p>
<p><span id="more-1495"></span>Eröffnung: 2. Dezember 2011, 20 Uhr<br />
Einführung: Mikko Fritze, Leiter des Goethe-Instituts Finnland,<br />
Live per Skype aus der Sauna</p>
<p><a href="http://dl.dropbox.com/u/1713943/Die_Neue_Welt_der_Sauna.m4v">Video von der Einführung</a></p>
<p>Felix Sattler, 2. Vorsitzender der Bauhaus Saunasociety<br />
Live Sauna + Katalogpräsentation</p>
<p>Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. DIE NEUE WELT DER SAUNA, Alexander Markus Lembke<br />
Hrsg.: Galerie | Kunsthaus Erfurt, 112 Seiten, 75 farbige Abbildungen, Hardcover, 19,50 Euro</p>
<p>Beim Betrachten der Bilder von und im Gespräch mit Alexander Lembke ist mir klar geworden, dieser Mann ist verliebt. Er ist verliebt in die Sauna. Mit Haut und Haar.<br />
Ein Liebender nimmt sich Zeit für das Objekt seiner Begierde und fühlt sich ein. Wenn sich Alexander  Lembke einer Sauna zuwendet, lernt er sie erst einmal ausführlich kennen.Er macht sich mit dem Ambiente vertraut und gewinnt das Vertrauen seiner Besucher. Erst dann, oft Wochen nach dem Erstkontakt, greift er zur Kamera. Dass da schon eine nicht mehr nur oberflächliche Beziehung zwischen ihm und der Sauna entstanden ist, spricht aus den Bildern.<br />
Das Archaische, das Einfache an der Sauna ist Alexander Lembke am nächsten. Die Sauna ist aus keinem Kult oder sonstwas Höherem entstanden. Ihr Ursprung ist ein schlichter, sie dient der Körperwäsche. In Finnland war sie kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Gut, neben der simplen Körperreinigung hatte sie auch andere Dimensionen. Sie war in den weit auseinanderliegenden, einsamen Höfen oder kleinen Siedlungen der einzige Ort, an dem es in größeren Mengen warmes Wasser gab. Die korrekt gebaute Sauna war trotz ihres vielleicht manchmal schmuddeligen Aussehens ein weitestgehend keimfreier Ort. Die extremen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswechsel in ihr machen Mikroben und Pilzen den Garaus. Deshalb wurden bis weit ins letzte Jahrhundert hinein auf dem Lande die Kinder in der Sauna geboren, die Toten dort gewaschen und schon mal ein paar Tage aufgebahrt. Heute setzt man Sauna meist mit Entspannung – Wellness – gleich. Keine Frage, dass auch der Finne, dessen Tag meist aus sehr harter körperlicher Arbeit bestand, seine geschundenen Muskeln in der Wärme und Feuchte der Sauna entspannte,  vor allem, wenn er sich und die Rücken seiner Begleiter mit einem aus feinen Birkenzweigen bestehenden Quast schlug, was letztlich nichts anderes als eine Massage ist. Aber in erster Linie war und ist die Sauna ein Ort in der man sich den Dreck aus dem Leib schwitzt. Das tut einfach gut.<br />
Ich teile die Leidenschaft für die Sauna und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Das Knistern des Holzes im Ofen, das Eingebettet sein in Wärme, das Zischen des Aufgusses, der wohlige Seufzer, den man beim Aufsteigen des heißen Dampfs von sich gibt , die belebenden Wechsel von warm und kalt, ein kühles Bier, die Reinheit und Weichheit der Haut danach …<br />
Diese ehrliche Sauna ohne Design, ohne ätherische Öle, ohne Sanduhren und strenge Regeln gibt es Finnland noch. Sie ist schön – Alexander Lembke zeigt uns das.<br />
Mikko Fritze (Leiter des Goethe Instituts Finnland)</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-1-von-15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1510" title="Saunaausstellung_Kunsthaus-(1-von-15)" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-1-von-15.jpg" alt="Saunaausstellung_Kunsthaus-(1-von-15)" width="320" height="479" /></a><br />
<em>Die neue Welt der Sauna</em>, Alexander Markus Lembke<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011/ 2012<br />
Foto: Alexander Markus Lembke</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-2-von-15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1511" title="Saunaausstellung_Kunsthaus-(2-von-15)" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-2-von-15.jpg" alt="Saunaausstellung_Kunsthaus-(2-von-15)" width="500" height="333" /></a><br />
<em>Die neue Welt der Sauna</em>, Alexander Markus Lembke<br />
Ausstellungsansicht<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011/ 2012<br />
Foto: Alexander Markus Lembke</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-3-von-15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1512" title="Saunaausstellung_Kunsthaus-(3-von-15)" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-3-von-15.jpg" alt="Saunaausstellung_Kunsthaus-(3-von-15)" width="500" height="333" /></a><br />
<em>Die neue Welt der Sauna</em>, Alexander Markus Lembke<br />
Ausstellungsansicht<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011/ 2012<br />
Foto: Alexander Markus Lembke</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-5-von-15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1513" title="Saunaausstellung_Kunsthaus-(5-von-15)" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-5-von-15.jpg" alt="Saunaausstellung_Kunsthaus-(5-von-15)" width="500" height="333" /></a><br />
<em>Die neue Welt der Sauna</em>, Alexander Markus Lembke<br />
Ausstellungsansicht<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011/ 2012<br />
Foto: Alexander Markus Lembke</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-9-von-15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1514" title="Saunaausstellung_Kunsthaus-(9-von-15)" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-9-von-15.jpg" alt="Saunaausstellung_Kunsthaus-(9-von-15)" width="500" height="333" /></a><br />
<em>Die neue Welt der Sauna</em>, Alexander Markus Lembke<br />
Ausstellungsansicht<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011/ 2012<br />
Foto: Alexander Markus Lembke</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-12-von-15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1515" title="Saunaausstellung_Kunsthaus-(12-von-15)" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Saunaausstellung_Kunsthaus-12-von-15.jpg" alt="Saunaausstellung_Kunsthaus-(12-von-15)" width="500" height="333" /></a><br />
<em>Die neue Welt der Sauna</em>, Alexander Markus Lembke<br />
Ausstellungsansicht<br />
Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011/ 2012<br />
Foto: Alexander Markus Lembke</p>
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		<title>RMX</title>
		<link>http://www.kunsthaus-erfurt.de/talks/rmx/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[talks]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jürgen Schneider &#8211; RMX
Lesung
Montag, 7. November 2011, 20 Uhr

präsentieren von Kunsthaus Erfurt und hEFt
In Jürgen Schneiders vor allem aus Zeitungsausschnitten collagierten Debütroman gibt es keinen kohärenten Handlungsfortgang, keine anschaulich gemachten Figuren, kein Happy End. In diesem Remix aus Textbruchstücken reist ein geschlechtlich nicht bestimmtes Ich durch die von der Krise geschüttelten USA, treibt sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/RMX.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1420" title="RMX" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/RMX.jpg" alt="RMX" width="382" height="573" /></a></p>
<p>Jürgen Schneider &#8211; RMX<br />
Lesung<br />
Montag, 7. November 2011, 20 Uhr</p>
<p><span id="more-1421"></span></p>
<p>präsentieren von Kunsthaus Erfurt und hEFt</p>
<p>In Jürgen Schneiders vor allem aus Zeitungsausschnitten collagierten Debütroman gibt es keinen kohärenten Handlungsfortgang, keine anschaulich gemachten Figuren, kein Happy End. In diesem Remix aus Textbruchstücken reist ein geschlechtlich nicht bestimmtes Ich durch die von der Krise geschüttelten USA, treibt sich in Zürich, München, Berlin, Bayreuth und Salzburg, in Indien, Nordkorea, Grönland, in der Ukraine, in Italien und Dubai herum, trifft beim Picknick Ex-Kanzler Kohl und Banker Ackermann, besucht in Wien die Toten und lässt sich in Südamerika den Kalender der Maya erklären.<br />
In einem rasanten Assoziationsgalopp geht es um den Kunstmarkt, die Ware Kunst und um Künstler (von John Constable über van Gogh bis zu Jonathan Meese, Andreas Gursky, Damien Hirst, Ai Weiwei und Sigmar Polke), um urbane Tristesse, Elend, Streik, um die Linke und Globalisierungsgegner, Revolution und Terror, um Mode, Cocooning, Wellness und Yoga, um Literatur in ihrer marktkonformen Ausprägung, um das Internet, ums Essen und gar um Staubsauger.<br />
In der atemberaubenden Raserei finden sich philosophische Anspielungen (auf Platon, Kant, Marx, Adorno, Benjamin, Heidegger, Agamben) ebenso wie zahlreiche popkulturelle Verweise (z. B. auf Madonna, Lady Gaga, Grace Jones, Amy Winehouse, auf Lou Reed, Blixa Bargeld, John Zorn, Kraftwerk, The Residents).<br />
In RMX verschieben und vermischen sich die vom Yellow-Press-Trash bis hin zum Wissenschaftsjargon reichenden Sprachebenen ständig. Hinein montiert sind zudem: ein langes Interview (über die Möglichkeiten der Kunst), ein Auszug aus einem weiteren, in Irland angesiedelten Roman sowie das Fragment eines Theaterstückes über den Krieg in Afghanistan. Als Subtext fungieren Fußnoten von oft epischem Ausmaß, Fundgruben des Irrsinns, erkenntniserweiternd und lehrreich</p>
<p>Jürgen Schneider, RMX. Roman. Karin Kramer Verlag, Herbst 2011</p>
<p>RMX-Komposition von SOFTDAY: <a href="http://dl.dropbox.com/u/4335240/RMXfallout.mp3">http://dl.dropbox.com/u/4335240/RMXfallout.mp3</a></p>
<p>Jürgen Schneider, geb. 1952 in Wiesbaden, lebt in Düsseldorf, das er deswegen schätzt, weil man von dort schnell weg kommt;<br />
er ist Übersetzer, u. a. von Hakim Bey, Vera Broido, Micky Donnelly, Anne Enright, Sean McGuffin, Seamus Heaney, Jack Hirschman, Keith Ridgway, Howard Zinn, Ruth Weiss, Boris Kagarlitsky. Derzeit übersetzt er das Buch <em>Lenin reloaded </em>(hrsg. von Slavoj Zizek u. a.), das im Frühjahr 2012 im Laika Verlag, Hamburg, erscheinen wird.<br />
Herausgeber: u. a. von <em>Irrlandt, Ireland, Irland</em> und <em>Europa Erlesen: Belfast; </em>in Vorbereitung:<em> Europa Erlesen: Cork<br />
</em>und Autor: u. a. <em>James Joyce in Wiesbaden</em>; mit Hans-Christian Oeser und <em>James Joyce. Leben, Werk, Wirkung</em><br />
Jürgen Schneider schreibt regelmäßig für die <em>junge Welt</em> sowie für ostblog.de.<br />
Über seine Kindheit schrieb er unter der Überschrift &#8216;Stalingrad oder wie wir lernten, Nivea zu lieben&#8217; in dem von Bernd Kramer und Erik Steffen edierten Sammelband <em>Pechschwarze Pädagogik</em> (Karin Kramer Verlag, Berlin, 2011).<br />
Sein erster Roman mit dem Titel <em>RMX </em>erschien Anfang Oktober 2011 ebenfalls im Karin Kramer Verlag.<br />
<a href="http://www.juergen-schneider.org/">www.juergen-schneider.org</a></p>
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		<title>Kettenreaktion</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 21:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Étienne Cliquet, DAG, Ursula Döbereiner, Dirk Krecker,
Hannu Prinz, Katharina Schmidt,
18.10. – 18.11.2011
Eröffnung: 14.10.2011, 20 Uhr
Abb.: Ursula Döbereiner, Dirk Krecker, o.T., Fine Liner und Marker auf Papier (Detail), 2011
Aus der Sicht zeitgenössischer Künstler untersuchen Ursula Döbereiner, Dirk Krecker und DAG die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Handelns. Aus dem von ihnen entwickelten und auf internationale Kooperation ausgelegten Netzwerk heraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-kunsthausweb1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1386" title="kettenreaktion-kunsthausweb" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-kunsthausweb1.jpg" alt="kettenreaktion-kunsthausweb" width="382" height="270" /></a></p>
<h3><span style="color: #888888;">Étienne Cliquet, DAG, Ursula Döbereiner, Dirk Krecker,<br />
Hannu Prinz, Katharina Schmidt,</span></h3>
<p>18.10. – 18.11.2011</p>
<p><span id="more-1387"></span>Eröffnung: 14.10.2011, 20 Uhr<br />
Abb.: Ursula Döbereiner, Dirk Krecker, o.T., Fine Liner und Marker auf Papier (Detail), 2011</p>
<p>Aus der Sicht zeitgenössischer Künstler untersuchen Ursula Döbereiner, Dirk Krecker und DAG die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Handelns. Aus dem von ihnen entwickelten und auf internationale Kooperation ausgelegten Netzwerk heraus entstanden für die erste Ausstellung &#8220;Kettenreaktion&#8221; Zeichnungen, die vielfach bearbeitet und geremixt gleichzeitig eine Grenzoperation der Autorenschaft und eine der Positionsverhandlung widerspiegeln. Für diese Ausstellung waren Hannu Prinz, die Marseiller Künstlerin Katharina Schmidt und Étienne Cliquet aus Toulouse  beteiligt.</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1498" title="kettenreaktion-1" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-1.jpg" alt="kettenreaktion-1" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1499" title="kettenreaktion-2" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-2.jpg" alt="kettenreaktion-2" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-2b.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1500" title="kettenreaktion-2b" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-2b.jpg" alt="kettenreaktion-2b" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1501" title="kettenreaktion-3" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-3.jpg" alt="kettenreaktion-3" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1502" title="kettenreaktion-4" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-4.jpg" alt="kettenreaktion-4" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1503" title="kettenreaktion-5" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-5.jpg" alt="kettenreaktion-5" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1504" title="kettenreaktion-6" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-6.jpg" alt="kettenreaktion-6" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1505" title="kettenreaktion-7" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kettenreaktion-7.jpg" alt="kettenreaktion-7" width="500" height="349" /></a><br />
Kettenreaktion<br />
Ausstellungsansicht Galerie Kunsthaus Erfurt, 2011</p>
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		<title>Nesselkönig</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
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Ralf Eggers &#8211; Nesselkönig
Lesung

Donnerstag, 22. September, 20 Uhr
Selten wurde die DDR-Vergangenheit so originell erzählt und selten gerade dort, wo große Geschichten stattgefunden haben: in der Welt der Dichter und Denker. Ralf Eggers’ Roman Nesselkönig spielt ein abenteuerliches Spiel mit Dichtung und Wahrheit − ein Lesevergnügen für alle, die noch nicht ahnten, welche Abenteuer in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kunsthausinternetseite-bild1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1382" title="kunsthausinternetseite-bild" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/kunsthausinternetseite-bild1.jpg" alt="kunsthausinternetseite-bild" width="382" height="273" /></a></p>
<p>Ralf Eggers &#8211; Nesselkönig<br />
Lesung</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-1383"></span></p>
<p style="text-align: left;">Donnerstag, 22. September, 20 Uhr</p>
<p style="text-align: left;">Selten wurde die DDR-Vergangenheit so originell erzählt und selten gerade dort, wo große Geschichten stattgefunden haben: in der Welt der Dichter und Denker. Ralf Eggers’ Roman <em>Nesselkönig </em>spielt ein abenteuerliches Spiel mit Dichtung und Wahrheit − ein Lesevergnügen für alle, die noch nicht ahnten, welche Abenteuer in der DDR möglich gewesen wären.<br />
„Der Roman entwickelt eine schöne und bisweilen scharfe Satire gegen die Lenker und Leiter des DDR-Kulturbetriebs.<br />
Ralf Eggers treibt seine Fantasie auf die Spitze. Nichts auf diesem Weg bis ans Ende der DDR ist billige Travestie,<br />
sondern das bitter-komische Panorama einer untergegangenen Zeit. Eggers nutzt die 20 Jahre Abstand für einen genauen Blick auf die Historie, den er sich mit Geschick und Witz durch die Aufnahme von (nach der historischen Wahrheit erfundenen) Dokumenten beglaubigt und mit Quellen-Fußnoten absichert…“</p>
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		<title>Carina Linge</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 23:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dteschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[catalogs]]></category>

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		<description><![CDATA[
Katalog: Carina Linge
Hrsg.: Kunsthaus Erfurt, Kulturdirektion Weimar, Erfurter Kunstverein
Kerber Verlag Bielefeld
Gestaltung: Schröter und Berger, Berlin
ISBN:     978-3-86678-542-7
Format: 21 × 27 cm
Seiten: 100 mit zahlreichen Abbildungen
Cover:  Softcover , gebunden, mit Schutzumschlag
Sprachen: Deutsch &#124; English
Preis: 32,- Euro
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Linge-Katalog-Internet.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1378" title="Linge-Katalog-Internet" src="http://www.kunsthaus-erfurt.de/wp-content/uploads/Linge-Katalog-Internet.jpg" alt="Linge-Katalog-Internet" width="382" height="491" /></a></p>
<p>Katalog: Carina Linge</p>
<p><span id="more-1379"></span>Hrsg.: Kunsthaus Erfurt, Kulturdirektion Weimar, Erfurter Kunstverein<br />
Kerber Verlag Bielefeld<br />
Gestaltung: Schröter und Berger, Berlin<br />
ISBN:     978-3-86678-542-7<br />
Format: 21 × 27 cm<br />
Seiten: 100 mit zahlreichen Abbildungen<br />
Cover:  Softcover , gebunden, mit Schutzumschlag<br />
Sprachen: Deutsch | English<br />
Preis: 32,- Euro</p>
]]></content:encoded>
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