{"id":1531,"date":"2012-07-13T13:31:39","date_gmt":"2012-07-13T11:31:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/exhibitions\/miss-painting\/"},"modified":"2015-11-30T15:33:40","modified_gmt":"2015-11-30T13:33:40","slug":"miss-painting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/?p=1531","title":{"rendered":"miss painting"},"content":{"rendered":"<div style=\"display: none;\"><a title=\"work from home jobs\" href=\"http:\/\/work-athome-jobs.com\/\">work from home jobs<\/a><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/wp-content\/uploads\/miss-painting-kunsthausweb.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1530\" title=\"miss-painting-kunsthausweb\" src=\"http:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/wp-content\/uploads\/miss-painting-kunsthausweb.jpg\" alt=\"miss-painting-kunsthausweb\" width=\"382\" height=\"540\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #888888;\">Katja Brinkmann, Franziska Holstein,<br \/>\nKristina Schuldt, Anne Vorbeck<\/span><\/h3>\n<p>14.07. &#8211; 25.08. 2012<\/p>\n<p><!--more-->Er?ffnung: Freitag, 13. Juli 2012, 20 Uhr<\/p>\n<p>KATJA BRINKMANN untersucht in ihren ungegenst\u00e4ndlichen Arbeiten, in den gro\u00dfformatigen Gem\u00e4lden genauso wie in den raumbezogenen Wand- oder Teppichbildern, grundlegende Aspekte der Malerei wie die Wirkung von Farbe und Form, Fl\u00e4che und Raum, Abstraktion und Gegenst\u00e4ndlichkeit. Die Bildaussagen bleiben aber immer ambivalent und spielen mit einer kalkulierten Irritation, die die Wahrnehmung des Betrachters permanent neu herausfordert.<br \/>\nKatja Brinkmann bedient sich dabei auf den ersten Blick eines vertrauten Vokabulars.<br \/>\nOder wie dies Susanne Jakob bereits 2002 formuliert hat: &#8220;Die Malerin, die innerhalb des zeitgen\u00f6ssischen Diskurses arbeitet, verf\u00fcgt frei \u00fcber Techniken und Stile, so dass einige der Bilder im ersten Moment den Bonus der Vertrautheit besitzen, im n\u00e4chsten Moment aber wieder irritierend andersartig und neu erscheinen. Die Aneignung unterschiedlicher Malstile und abstrakter Bildsprachen, die beispielsweise von konkret bis informell reichen k\u00f6nnen, bedeuten f\u00fcr Katja Brinkmann noch lange keine Verkn\u00fcpfung mit deren Inhalten. Vielmehr werden diese zu einem neuen Bild synthetisiert.&#8221;<br \/>\nKatja Brinkmann (*1964 in B\u00fcnde\/ Westf.) lebt und arbeitet in Berlin.<\/p>\n<p>FRANZISKA HOLSTEIN beendete 2008 ihr Meisterstudium bei Neo Rauch an der Leipziger Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst. Der fortw\u00e4hrende intensive Arbeitsprozess der letzten Jahre und die Entwicklung von der gegenst\u00e4ndlichen Malerei hin zur Abstraktion sind in ihrem Werk deutlich erkennbar. Hat Franziska Holstein in fr\u00fcheren Arbeiten oft Fotografien als Ausgangsmaterial genommen und malerisch interpretiert, so erscheinen sie in ihren aktuellen Gem\u00e4lden als Siebdrucke im Hintergrund, von dicken Farbschichten \u00fcberlagert. Die Leinwand wirkt \u00fcberf\u00fcllt mit sich wiederholenden Strukturen, (scheinbaren) Spuren des Arbeitsprozesses und konkreten Mustern, die die kompositorische Konstruktion bis zur Unkenntlichkeit maskieren.<br \/>\nFranziska Holstein st\u00f6rt das Geschehen auf der Leinwand mit wissenschaftlicher Genauigkeit.<br \/>\n2012 wurde sie f\u00fcr ihre Arbeit mit dem &#8220;Kunstpreis der Sachsen Bank&#8221; geehrt.<br \/>\nFranziska Holstein (*1978 in Leipzig) lebt und arbeitet in Leipzig.<\/p>\n<p>KRISTINA SCHULDTs Bilder wirken fest, d\u00fcster und gewaltt\u00e4gig. Es sind beklemmende Szenen mit verrenkten Frauenk\u00f6rpern und klotzig wirkenden M\u00e4nnergestalten, technischen Ger\u00e4tschaften, R\u00f6hrenlabyrinthen und Kabelkn\u00e4ueln. Auch den Schrumpftrunk und den Wucherkeks aus Lewis Carrolls &#8220;Alice im Wunderland&#8221; hat sie gemalt. Die Bilder der Meistersch\u00fclerin von Neo Rauch wirken wie Fabeln aus der elektrisch beleuchteten Unterwelt, altmeisterlich-kreidig auf die Leinwand gebracht in Eitempera und schmutzigen Farben.<br \/>\nIhre Themen finde sie \u00fcberall, sagt Schuldt: beim Fernsehen, in B\u00fcchern, der Klatschpresse oder dem eigenen Alltag. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie eine Foto-Abmalerin ist. Ihre Ideen h\u00e4lt sie in Skizzen fest oder bringt sie aus dem Ged\u00e4chtnis auf die Leinwand. Der Prozess der Bildfindung l\u00e4uft als Kl\u00e4rung und H\u00e4rtung ab: &#8220;Ich versuche aus allem so etwas wie ein Piktogramm zu machen, ein klares Bild, das ewig steht.&#8221; <em>KITO NEDO, art<\/em><br \/>\nKristina Schuldt (*1982 in Moskau) lebt und arbeitet in Leipzig.<\/p>\n<p>ANNE VORBECK<br \/>\nDie Meistersch\u00fclerin von Katharina Grosse denkt die Welt in Farbe, Form, Raum und &#8211; in gro\u00df.<br \/>\nMalerei ist f\u00fcr sie vor allem M\u00f6glichkeit, starke visuelle Rhythmen zu erzeugen. Farbe flie\u00dft<br \/>\nund hinterl\u00e4sst ihre Spuren mit dem Pinsel, als Abdruck, Filzstift- oder Tuschelinie, gezeichnet &#8211; gespr\u00fcht &#8211; gesch\u00fcttet. Organische Formen rotieren \u00fcber Wandecken hinweg und verselbst\u00e4ndigen sich zu einer dynamischen Raum-Malerei, die aus der Leinwand heraus auftaucht und wieder darin verschwindet. Ein ganzheitliches Seherlebnis, das den Ausstellungsraum und jeden sich darin Befindlichen vereinnahmt. Jedes Bild ist wie ein Song: klar komponiert, rhythmisch, sinnlich erfahrbar und verf\u00fchrerisch. Sehr locker, sehr kraftvoll, wild! -aber auch k\u00fchl und bedacht.<br \/>\nIn der aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Erfurt realisiert sie eine Idee von Malerei zwischen zwei scheinbar gegens\u00e4tzlichen Vorstellungen von Kunst; einer konzeptuellen Auseinandersetzung mit den medialen Eigenschaften (Malerei, die sich dem Materialexperiment widmet) und der abbildenden Malerei, die sich mit dem illusionistischen Bildraum besch\u00e4ftigt. Dabei ist sie vor allem an der unterschiedlichen Behandlung der Bildoberfl\u00e4che interessiert. Das Zusammentreffen verschiedener Malweisen und Farbauftr\u00e4ge und deren Synthese in einem rhythmischen und dynamischen Bildganzem sind f\u00fcr ihre hier gezeigten Arbeiten essentiell.<br \/>\nAnne Vorbeck (*1975 in Dresden) lebt und arbeitet in Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>work from home jobs Katja Brinkmann, Franziska Holstein, Kristina Schuldt, Anne Vorbeck 14.07. &#8211; 25.08. 2012<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1531"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1531"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2186,"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1531\/revisions\/2186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunsthaus-erfurt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}